Sauna
KLAFS Wellness ABC
Das Wort „Sauna“ entstammt dem Finnischen, denn im hohen Norden ist diese Art des Schwitzbades mit anschließender Abkühlung weit verbreitet. Dabei waren die Finnen nicht unbedingt die Erfinder dieses angenehmen Bades, und es wurde auch nicht immer in kleinen Blockhäuschen durchgeführt. In etlichen Kulturen gab es schon Schwitzbäder, denn hierzu mussten nur kleine Mengen Wasser erhitzt werden – weit weniger, als für ein Bad im Zuber notwendig wäre. Aus Finnland verbreitete sich die Sauna zunächst vor allem durch erstaunliche Erfolge finnischer Sportler. Zwei Finnen liefen bei den Olympischen Spielen in Paris 1924 trotz brütender Hitze auf der 5.000– und 10.000–Meter–Distanz allen Konkurrenten davon. Wie konnte das passieren, wo doch ausgerechnet diese Nordlichter Wüstentemperaturen kaum gewohnt sein konnten? Die Charakteristika der Sauna sind trockene Hitze und anschließende Abkühlung, das ganze zwei- oder dreimal wiederholt. Die trockene Luft und die hohen Temperaturen in der Kabine unterscheiden die Sauna wesentlich von den verschiednen Dampfbädern, Tepidarien und anderen warmen „Luftbädern“.

